land- und forstwirtschaftlich genutztes Grundstück, Garage, Einfamilienhaus, Scheune, Stallanbau in Morsbach
Was zeichnet das Objekt aus?
Zwangsversteigerung: land- und forstwirtschaftlich genutztes Grundstück, Garage, Einfamilienhaus, Scheune, Stallanbau in Morsbach, Ortsteil Hülstert, 51597 (Nordrhein-Westfalen). Der Versteigerungstermin ist am 20. Januar 2027 um 09:00 vor dem Amtsgericht Waldbröl, Amtsgericht Waldbröl, Hauptgebäude, Gerichtsstr. 1, 51545 Waldbröl, Etage EG, Sitzungssaal 0.12. Das Aktenzeichen des Verfahrens lautet 0002 K 0022/ 2025. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 177.000 €; daraus ergeben sich für den ersten Termin die Wertgrenzen 88.500 € (5/10) und 123.900 € (7/10). Verfahrensart: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung.
Zuschlag ab rund 88.500 € möglich (5/10 des Verkehrswerts) — ohne Makler, ohne Notarkosten.
Objektbeschreibung laut Gutachten
Laut Wertgutachten handelt es sich um ein 7.375 m² großes Grundstück in 51597 Morsbach – Hülstert, Siegener Str. 4, bebaut mit einem freistehenden, eingeschossigen Wohnhaus in Fachwerkbauweise mit ausgebautem Dachgeschoss, mit einer angebauten Garage und mit einem Anbau auf der Rückseite sowie einer Scheune. Das Wohnhaus wurde 1892 erbaut und in den letzten Jahren modernisiert.
Vollständigen amtlichen Wortlaut anzeigen
Laut Wertgutachten handelt es sich um ein 7.375 m² großes Grundstück in 51597 Morsbach – Hülstert, Siegener Str. 4, bebaut mit einem freistehenden, eingeschossigen Wohnhaus in Fachwerkbauweise mit ausgebautem Dachgeschoss, mit einer angebauten Garage und mit einem Anbau auf der Rückseite sowie einer Scheune. Das Wohnhaus wurde 1892 erbaut und in den letzten Jahren modernisiert. Die Wohnräume im Dachgeschoss sind wegen einer ungeeigneten Treppe nicht zum dauernden Aufenthalt geeignet. Der ehemalige Stallanbau eignet sich zur Erweiterung der Wohnfläche. Die anrechenbare Wohnfläche beträgt nur 93 m² und steht in einem Missverhältnis zur Größe der Nebengebäude (Nutzflächen: Scheune rd. 60 m², Anbau rd. 70 m²).Das Grundstück liegt im Außenbereich, ist überwiegend bewaldet und hat eine starke Hangneigung von durchschnittlich 20 %. Es wird nicht landwirtschaftlich oder anders gewerblich genutzt. Die spitzwinklige Zufahrt mit Gefälle zum Grundstück ist problematisch.
Quelle: amtliche Veröffentlichung des Amtsgerichts Waldbröl. Wortlaut unverändert übernommen.
Was sind die Eckdaten des Objekts?
- Verkehrswert
- 177.000 €
- 7/10-Grenze (Versagungsgrenze)
- 123.900 €
- 5/10-Grenze (Zuschlagsversagung)
- 88.500 €
- Sicherheitsleistung (10 %)
- 17.700 €
Im zweiten Termin entfallen die Mindestgrenzen — Zuschlag kann auch deutlich darunter erteilt werden.
Hinweis: Termine können kurzfristig aufgehoben werden — maßgeblich ist die Veröffentlichung des Amtsgerichts.
Preis-Einordnung: Grundstücke in Nordrhein-Westfalen
Der gerichtliche Verkehrswert dieses Objekts beträgt 177.000 € und liegt damit 42 % unter dem Median vergleichbarer Grundstücke in Nordrhein-Westfalen (Median 304.000 €). Ausgewertet wurden 73 aktuelle Objekte mit einer Verkehrswert-Spanne von 8.600 € bis 5.200.000 €. Damit ist dieses Objekt günstiger angesetzt als 68 % der aktuell vergleichbaren Objekte.
Statistische Einordnung, berechnet aus 73 aktuellen Versteigerungsobjekten gleicher Objektart in Nordrhein-Westfalen (Stand 6. November 2026). Der Verkehrswert ist der gutachterlich ermittelte Marktwert nach § 194 BauGB; diese Einordnung ist eine statistische Kennzahl, keine Kauf- oder Anlageberatung.
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Kalender ab 1,49 € ansehenWelche Erwerbsnebenkosten fallen an?
Geschätzt auf Basis des Verkehrswerts (177.000 €) als Zuschlagswert.
- Grunderwerbsteuer (6.5 %)
- 11.505 €
- Grundbuchkosten (ca.)
- 885 €
- Zuschlagsgebühr (Gericht, ca.)
- 885 €
- Gesamt-Nebenkosten
- 13.275 € · ≈ 7.5 %
Ohne Maklerprovision und ohne notariellen Kaufvertrag (der Zuschlag ersetzt ihn). Zusätzlich fällt eine Sicherheitsleistung von meist 10 % des Verkehrswerts an. Alle Angaben ohne Gewähr.
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- Waldbröl
- Aktenzeichen
- 0002 K 0022/ 2025
- Letzter Sync
- 6. November 2026 um 09:24
- Standort
- Geocoding über Photon (Komoot/OpenStreetMap) · adressgenau
Grundlage: Bekanntmachung nach § 39 ZVG, ergänzt um eigene Berechnungen. Maßgeblich ist allein die Veröffentlichung des zuständigen Gerichts.